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Cardenal Mendoza

Inhaltsverzeichnis

    Woher kommt der Name Cardenal Mendoza und seit wann gibt es ihn?

    Der Cognac Cardenal Mendoza ist ein sehr alter, er hat seine Wurzeln im 18. Jahrhundert. Don Pedro de Mendoza lebte von 1428 bis 1495 in Spanien. Er hatte einen grossen Einfluss auf das spanische Königshaus. Er beriet Christopher Columbus auf seinen Reisen, was ihm den Beinamen „ El Gran Cardenal de Espania „ einbrachte. Man hat im Jahr 1781 mit dem Brennen von Cardenal Mendoza begonnen und die Rezeptur hat sich auch nach 200 Jahren Geschichte des Unternehmens nicht geändert.

    cardenalmendoza

    Zur Zeit, als Cardenal Mendoza entstand, war der Export von Wein gerade in Jerez zu spüren. Der Export stieg an und wurde immer mehr und Juan Sanchez de la Torre legte den Grundstein für das Unternehmen Cardenal Mendoza. Da der Weinbrand guten Anklang fand war es de la Torre möglich, sich mit den neuesten Techniken auszustatten und so ein Produkt von exzellenter Qualität herzustellen. Dabei vergaß de la Torre auch die Traditionen nicht und er wagte es, einen Brandy herzustellen, der zuerst nur für den privaten Verzehr in der Familie hergestellt wurde. Zuerst war es nur der Familie vergönnt, den Brandy zu verkosten. Allerdings wurde die Brennerei Cardenal Mendoza im Jahr 1909 von der Königin zum offiziellen Lieferanten des englischen Oberhauses ernannt. Im Jahr 1917 dann wurde die Erlaubnis erteilt, auch den Papst mit dem Brandy zu versorgen, eine Ehrung, die nur wenigen Brennerein zuteil wird.

    Wie kam es eigentlich zum Cognac bei Cardenal Mendoza?

    Es war zu der Zeit des florierenden Marktes an Wein gang und gebe, dass man Holandas exportierte. Dies sind große Fässer, die mit Weindestillat gefüllt wurden. Die Fässer wurden nach Holland verbracht, deshalb auch ihr Name, und von dort über die ganze Welt exportiert, weil Holland die Indienroute nutzte. Aus irgendeinem Grund kam es bei einer Lieferung zu einer unvorhergesehenen Verspätung und der Wein wurde geöffnet, als er an seinem Zielpunkt ankam. Es wartete eine Überraschung auf seinen Empfänger, denn der Schnaps im Fass hatte den Geschmack des Holzes angenommen, in dem man vorher Sherry gelagert hatte. Man testete diesen Schnaps und fand ihn so gut, dass man ihm den Namen „Branntwein“ gab.

    Wenn man also eine Flasche Cardenal Mendoza günstig kaufen kann hat man ein Zufallsprodukt in der Hand, was seinen Siegeszug um die Welt sehr schnell antrat.

    Die Rolle von Juan Sanchez de la Torre bei Cardenal Mendoza

    Die Stadt Jerez erlebte im 18. Jahrhundert einen wahren Boom, da in aller Welt die Nachfrage nach Sherry Weinen boomte. Das Weingut Jerez war eines der ältesten in der Region und da sie für ihre ausgezeichnete Qualität weit über die Grenzen von Spanien hinaus bekannt waren kamen Händler aus aller Herren Länder zum Weingut. Juan Sanchez de la Torre gründete die Firma Sanchez Romate Hermanos, die eines der wenigen Weingüter waren, die über die kontrollierte Bezeichnung Jerez als Ursprung verfügten. Die Eigentümer waren lokal und Familie. Das war zu der Zeit bereits sehr ungewöhnlich.

    De la Torre war getrieben von seiner Leidenschaft für die Stadt Jerez und auch den lokalen Weinbau, den er vererbt bekommen hatte. Es war sein Antrieb, dass er Weine von hoher Qualität herstellte, was ihm das Ansehen der umliegenden Weingüter ebenso wie international in der Branche einbrachte. De la Torre kaufte neue Technik ein und der Erfolg des Unternehmens wuchs. Im Jahr 1887 entstand die Hauptmarke des Hauses, der Cardenal Mendoza Solera Gran Reserva.

    Auch heute noch hält man das Vermächtnis von de la Torre bei Cardenal Mendoza weiterhin hoch, produziert Cognac der Spitzenklasse, vergisst dabei aber seine Traditionen nicht.

    Ist Cardenal Mendoza nun ein Brandy oder ein Cognac?

    Man sollte wissen, wenn man eine Flasche Cardenal Mendoza günstig kaufen kann, dass der Cognac in Spanien Brandy genannt wird. Damit hebt man sich von der französischen Variante ab. In Deutschland sind die Bezeichnungen Weinbrand, Cognac und Brandy Synonyme. Man hat zuerst den Namen Cognac aus dem französischen übernommen, weil die Franzosen die ersten waren, die nach Deutschland exportierten. Die Deutschen lernten den Geschmack des besonderen Branntweines schätzen und er wurde sehr populär. Als Cognac darf sich allerdings nur ein Branntwein bezeichnen, wenn er in der Umgebung der französischen Stadt Cognac hergestellt wurde. Die Franzosen lieben solche Gesetze. Es gibt ein gleiches für einen Champagner, der sich auch nur als solcher bezeichnen darf, wenn er aus der Region der Champagne in Frankreich stammt.

    Im täglichen Sprachgebrauch bezeichnete man allerdings in Deutschland jeden Branntwein als Cognac. Eine Änderung fand erst statt, als im Jahr 1923 das Weingesetz erlassen wurde, mit dem entschieden wurde, dass ein Weinbrand als solcher bezeichnet werden musst, wenn er nicht in der Region Cognac hergestellt wurde.

    Die Produktpalette bei Cardenal Mendoza

    Es gibt vier Produkte, für die Cardenal Mendoza berühmt ist:

    • – Clasico – Brandy Solera Gran Reserva
    • – Carta Real – Brandy Solera Gran Reserva
    • – Non plus ultra – Brandy NPU
    • – Angelus ( der einzige Likör der Produktreihe)

    Clasico – Brandy Solera Gran Reserva

    Wenn man diesen Brandy in der Hand hat wird einem sofort die wunderschöne Farbe auffallen. Es ist ein transparentes Getränk, dessen Farbe an dunkles Mahagoni erinnert und in dem sich kupferfarbene Reflexe im Licht finden lassen. Wenn man ihn an die Nase hält kann man den Sherry riechen, in deren Fässern der Brandy gelagert hat. Dabei wirkt er sehr rund in der Nase und verbreitet einen Hauch von Eleganz.

    Wenn man ihn trinkt dann hat man sofort ein warmes Gefühl auf der Zunge. Er überrascht durch seine ausgewogene Komposition und seine Geschmeidigkeit. Dabei schmeckt er im Abgang sehr lange nach. Dabei vereint er alle seine verschiedenen Nuancen im Hals noch einmal und er hinterlässt seine persönliche Note mit einem Hauch von Pflaumen und Rosinen. Was überrascht ist, dass der Clasico zu Schokolade empfohlen wird. Wenn man eine Schokolade mit einem Anteil von mindestens 60 % Kakao wählt hat man die ideale Ergänzung. Dabei vermag es die Schokolade die Aromen von Eiche und anderen gerösteten Nüssen beim Clasico hervor zu heben. Wenn man eine Flasche Cardenal Mendoza günstig kaufen kann vom Clasico sollte man diesen besonderen Genuss durchaus einmal probieren und sich überraschen lassen.

    Carta Real – Brandy Solera Gran Reserva

    Dieser besondere Brandy aus dem Haus Cardenal Mendoza wird mindestens 25 Jahre gelagert. Dabei lässt man ihn in Fässern reifen, in denen man vorher alten Oloroso gelagert hat. Der Brandy hat dei Farbe von altem Mahagoni, einen satten Farbton, den er bereits im Glas zeigt. Dabei schmeckt man auf der Zunge Pflaumen und Rosinen sowie ein leichtes Parfum von alten Eichen. Er schmeckt sehr abgerundet und hat einen langen Abgang, den man noch auf der Zunge verspürt.

    Non plus ultra –  Brandy NPU

    Der Brandy hat eine satte Farbe von Mahagoni im Glas. Dabei sieht man leichte Variationen von Kupfer, wenn man ihn gegen das Licht hält. Der Brandy wurde in Oloroso Fässern gelagert, weshalb man das Aroma von Eiche direkt in der Base hat. Dabei schmeckt man auf der Zunge neben Nüssen auch getrocknete Früchte, die eher subtil heraus kommen. Wesentlich stärker kommen getrocknete Orangenschalen und Gewürze durch, die das Geschmacksbild abrunden.

    Cardenal Mendoza Brandy de Jerez 40%, Volume – 0.7 l in Geschenkbox -

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    Der Brandy schmeckt trocken, aber auch weich zugleich.

    Angelus

    Der einzige Likör aus der Reihe ist sehr originell und schmeckt wie kein anderer. Er hat starke Aromen von Bitterorangen, die sich mit Orangenschale und Kardamom mischen. Man lässt ihn in Sherry Fässern reifen, die ihm die perfekte Balance geben.

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